Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
Sa., 13.02.21
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United to be a Light – Jetzt erst recht!
Sa., 13.02.21
Beginn: 15:00 Uhr
Ende:
18:30 Uhr
ONLINE
Veranstaltet von:
Marsch des Lebens e.V.
Infos und Kontakt
Mit
   • Boris Zabarko (Holocaustüberlebender, ehemaliges Mitglied der
   deutsch-sowjetischen Historikerkommission)
   • Thomas Feist (Beauftragter für jüdisches Leben des Freistaat Sachsen)
   • Tomáš Kraus (Sekretär des Verbandes jüdischer Gemeinden in Tschechien)
   • Michel Gourary (Europäischer Direktor des March of the Living)
   • Jobst Bittner (Gründer und Präsident des Marsch des Lebens)
Wie können wir in einer Zeit von weltweiter Polarisierung und der Verschärfung antisemitischer und antiisraelischer Tendenzen in der Öffentlichkeit für Erinnerung und Versöhnung einstehen? Warum ist es in der Nach-Trump-Ära wichtiger denn je, an der Seite Israels zu stehen? Welche Bedeutung hat der 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 für die Geschichte des Holocaust und für unsere persönliche Aufarbeitung heute?
Wie können noch mehr Menschen in Kirchen und Gemeinden für die Arbeit des Marsch des Lebens sensibilisiert und mobilisiert werden?
Um diese und weitere Fragen wird es bei der 6. Marsch des Lebens Konferenz gehen, dem jährlichen Zusammentreffen der internationalen Marsch des Lebens Bewegung. Wegen der Covid-19 Pandemie findet die Konferenz dieses Jahr in einem Online-Format statt.
Im Vorfeld dazu wird am Freitag, den 12.02.2021 speziell für Organisatoren und Mitarbeiter ein Online- Schulungs- und Begegnungstag stattfinden.
Künstler
Jobst Bittner ist Theologe, Autor und gemeinsam mit seiner Frau Charlotte Gründer des TOS Werks in Tübingen, das heute zwölf Gemeinden im In- und Ausland umfasst. Aus dieser Arbeit sind vielfältige soziale Dienste hervorgegangen – von Straßenkinderhäusern in Lateinamerika über ein Drogen-Rehabilitationszentrum in Weißrussland bis zu 24/7-Gebetszentren in Europa und Amerika. Mit dem 2007 gegründeten „Marsch des Lebens“ verbindet er diesen Dienst mit weltweiter Versöhnungsarbeit und dem Kampf gegen Antisemitismus. Jobst Bittners Vision ist es, dass die Autorität der Gemeinde Jesu im Geist der Söhne Zions, wie sie in Apg. 2,42 beschrieben ist, wieder hergestellt wird.
Der Marsch des Lebens ist eine Initiative von Jobst und Charlotte Bittner und den evangelisch-freikirchlichen TOS Diensten aus Tübingen in Deutschland. Gemeinsam mit Nachkommen deutscher Wehrmachts-, Polizei- und SS-Angehöriger veranstalten sie Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa und weltweit.
Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 haben bisher Märsche in mehr als 20 Nationen und hunderten Städten und Ortschaften stattgefunden – in Zusammenarbeit mit Christen der unterschiedlichsten Kirchen und Denominationen sowie mit vielen jüdischen Gemeinden.
Der Marsch des Lebens steht für:
Der Marsch des Lebens hat in jedem Land einen eigenen Namen und eine eigene Identität – „March of Remembrance“ in den USA, „Marcha de La Vida” in Lateinamerika oder „Marsz Życia” in Polen -, die Botschaft bleibt immer dieselbe. Es war das gleichgültige Schweigen der Mehrheit, das den Holocaust überhaupt ermöglicht hat. Eine Gleichgültigkeit, die auch heute den Weg für Antisemitismus und Fremdenhass bahnt. Der Marsch des Lebens verbindet die persönliche Aufarbeitung der Geschichte mit einer öffentlichen Stimme gegen heutigen Antisemitismus in Freundschaft mit Israel.