The event is in the past.
pá, 14.02.25 - ne, 16.02.25
TOS Gemeinde- und Konferenzzentrum, Tübingen
10. Internationale Marsch des Lebens Konferenz in Tübingen
Die Marsch des Lebens Konferenz bringt jedes Jahr Organisatoren, Unterstützer und Interessierte aus vielen Nationen zusammen, um die weltweite Stimme für Israel zu stärken. Durch Vorträge, Schulungen, Netzwerk und Gebet werden viele Impulse weitergegeben, um selbst für Israel und gegen Antisemitismus aktiv zu werden!
pá, 14.02.25
Začátek: 19:30
Ende:
ne, 16.02.25
TOS Gemeinde- und Konferenzzentrum
Eisenbahnstraße 126
DE-72072 Tübingen
Veranstaltet von:
Marsch des Lebens e.V.
Infos und Kontakt
Amsterdam, Berlin, London, New York, Melbourne: überall wo man auf der Welt hinschaut, steigt der Strom des Israelhasses und Antisemitismus seit dem Hamas-Pogrom des 7. Oktober beständig an. Anfeindungen und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden scheinen zur neuen Normalität zu werden.
Werden wir uns zurückziehen, verstummen und die Straßen und öffentlichen Räume den Judenhassern überlassen? Oder werden wir entschlossen unsere Stimme erheben: Unerschrocken für Israel und jüdisches Leben!
Seit 2007 mobilisiert die Bewegung Marsch des Lebens weltweit Menschen, um Antisemitismus in der eigenen Familie, Gesellschaft und Kirche zu konfrontieren und in hunderten Städten für Israel und gegen Antisemitismus auf die Straße zu gehen.
Die Marsch des Lebens Konferenz bringt jedes Jahr Organisatoren, Unterstützer und Interessierte aus vielen Nationen zusammen, um die weltweite Stimme für Israel zu stärken. Durch Vorträge, Schulungen, Netzwerk und Gebet werden viele Impulse weitergegeben, um selbst für Israel und gegen Antisemitismus aktiv zu werden!
Freitag, 14.2.2025:
19:30 Uhr: Öffentlicher Marsch des Lebens Gebetsabend
Samstag, 15.2.2025:
9:30/11:00/14:30 Uhr: Plenum
16:00 Uhr: Seminare und Workshops
19:30 Uhr: Öffentlicher Abend zu Ehren Israels
Sonntag, 16.2.2025:
11:00 Uhr: Abschlussplenum
optional:
16:00 Uhr: Gottesdienst
Jobst Bittner ist evangelischer Theologe
(M.A.) und Gründer des TOS Werks, das
heute zwölf Gemeinden im In- und Ausland
umfasst. Dazu gehören vielfältige soziale
Dienste – unter anderem
Straßenkinderhäuser in fünf
lateinamerikanischen Ländern, ein Drogen-
Rehabilitationszentrum in Weißrussland
sowie 24/7-Gebetszentren in Europa und
Amerika.
In Argentinien initiierte Jobst Bittner eine
überkonfessionelle Gebetsbewegung mit
mehr als 60.000 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern.
Sein Buch „Die Decke des Schweigens" – ein
christlicher Bestseller – thematisiert die
Aufarbeitung familiärer NS-Vergangenheit
und die Bedeutung jüdischer Wurzeln im
christlichen Glauben. Das Werk wurde in 14
Sprachen veröffentlicht.
Im Jahr 2007 gründeten Jobst Bittner und
seine Frau Charlotte den „Marsch des
Lebens" – eine Gedenk- und
Versöhnungsbewegung gegen
Antisemitismus. Der Marsch findet jährlich in
über hundert Städten in 20 Ländern statt.
Als Sprecher und Autor dient Jobst Bittner auf
internationalen Konferenzen und leitet mit
seinem Team weltweit „Decke des
Schweigens"-Veranstaltungen.
Bar Zemach ist israelischer Hornist und Shofarist mit Wohnsitz in Berlin. Er studierte bei Prof. Christian Friedrich Dallmann an der Universität der Künste Berlin und war Stipendiat der Lucerne Festival Academy, des Moritzburg Festivals und des Grafenegg Campus. Als Solohornist wirkte er in der Jungen Deutschen Philharmonie; seit 2022 ist er Solohornist im West-Eastern Divan Orchestra unter Daniel Barenboim.
Als Pionier des klassischen Schofarspiels gab er sein Solodebüt an der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus Berlin. 2025 spielte er die Uraufführung eines eigens für ihn komponierten Schofar-Konzerts in der Berliner Philharmonie. Weitere Auftritte führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, der Thüringen Philharmonie und der Israel Symphony Orchestra. Für 2024/25 wurde er als Britten Pears Young Artist ausgewählt.
Sarah-Maria Sander geboren 1995, wuchs in Deutschland auf – in einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Russland, der Ukraine und Aserbaidschan. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch" Berlin und war anschließend Teil des Ensembles der Volksbühne Berlin. Ihre Stimme reicht von Chanson und Pop/Rock bis zu A-cappella und Jazz.
Als freie Journalistin engagiert sie sich gegen das Putin-Regime und für politische Gefangene in Russland und Belarus. Mit Beginn des Angriffskriegs widmete sie ihre Arbeit der Ukraine; daraus entstand das preisgeförderte Projekt „Stimmen des Krieges". Seit dem 7. Oktober 2023 berichtet sie aus Israel – zuletzt aus den evakuierten Regionen im Norden des Landes. Daraus entstand der Dokumentarfilm „Als die Hisbollah das Leben in Nordisrael zerstören wollte". Sie setzt sich in den Sozialen Medien gegen Antisemitismus und Falschinformationen ein.
Gita Koifman hat sich ganz dem Dienst an Menschen verschrieben, die wie sie den Holocaust überlebt haben. Sie ist Vorsitzende des israelischen Verbands der Überlebenden von Konzentrationslagern und Ghettos. Ihre Familie wurde im Sommer 1941 vertrieben, als sie noch ein Baby war, und später in das Ghetto Osrinizi in Transnistrien deportiert.
YC Dance inspires people with their repertoire of Jewish dance, street dance and ballet - giving the God of Israel glory.
Die Band Be'er Sheva erhielt ihren Namen 2003 bei einem Konzert in der Wüste der gleichnamigen israelischen Stadt. Ihr Stil verbindet orientalische Klänge, Klezmer und jüdische Musik in verschiedenen Sprachen zu einem unverwechselbaren Sound. Be'er Sheva ist weltweit auf Veranstaltungen des Marsch des Lebens zu erleben – und hat dabei besonders die Herzen von Holocaustüberlebenden berührt.
Der Marsch des Lebens ist eine Initiative von Jobst und Charlotte Bittner und den evangelisch-freikirchlichen TOS Diensten aus Tübingen in Deutschland. Gemeinsam mit Nachkommen deutscher Wehrmachts-, Polizei- und SS-Angehöriger veranstalten sie Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa und weltweit.
Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 haben bisher Märsche in mehr als 20 Nationen und hunderten Städten und Ortschaften stattgefunden – in Zusammenarbeit mit Christen der unterschiedlichsten Kirchen und Denominationen sowie mit vielen jüdischen Gemeinden.
Der Marsch des Lebens steht für:
Der Marsch des Lebens hat in jedem Land einen eigenen Namen und eine eigene Identität – „March of Remembrance“ in den USA, „Marcha de La Vida” in Lateinamerika oder „Marsz Życia” in Polen -, die Botschaft bleibt immer dieselbe. Es war das gleichgültige Schweigen der Mehrheit, das den Holocaust überhaupt ermöglicht hat. Eine Gleichgültigkeit, die auch heute den Weg für Antisemitismus und Fremdenhass bahnt. Der Marsch des Lebens verbindet die persönliche Aufarbeitung der Geschichte mit einer öffentlichen Stimme gegen heutigen Antisemitismus in Freundschaft mit Israel.