Die gegenwärtige Situation in Syrien bewegt und erschüttert viele von uns zutiefst. Nach Jahren von Krieg, Instabilität und wirtschaftlicher Not leiden Millionen von Menschen weiterhin unter Unsicherheit, Gewalt und Perspektivlosigkeit. Besonders die christlichen Gemeinden, die seit den frühesten Tagen der Kirchengeschichte in diesem Land verwurzelt sind, stehen erneut unter großem Druck, Bedrohung und Angst vor weiterer Vertreibung.
Inmitten von Leid, Zerbruch und Hoffnungslosigkeit halten wir fest an der Kraft des Gebets. Syrien ist ein Land mit einer tiefen biblischen und heilsgeschichtlichen Bedeutung – ein Ort, an dem Gott seit Jahrhunderten wirkt und an dem Christen trotz Verfolgung und Not treu ausharren.
An diesem Gebetstag wollen wir gemeinsam:
Es geht uns nicht nur darum, informiert zu sein, sondern unsere Betroffenheit vor Gott zu bringen – sie in Fürbitte, Hoffnung und Vertrauen zu verwandeln. Gemeinsam wollen wir vor Gott für Syrien einstehen und glauben, dass er auch in dieser Dunkelheit Licht und neues Leben schenken kann.