Sobre el lugar
An vielen Stellen in der Stadt sind die zwei sehr markanten Türme der Pauluskirche zu sehen. Sie sind - entgegen landläufiger Meinung, die von Granattürmen spricht - syrischen Getreidespeichern nachempfunden. Nördlich des alten Friedhofs in der Oststadt gelegen, ist die Pauluskirche der erste in Eisenbetonbauweise errichtete Kirchenbau Deutschlands.
Erbaut wurde sie im Jahr 1910 als evangelische Garnisonskirche und ist geprägt von Elementen des Jugendstils, mehr aber noch von neuen Tendenzen reformerischer Architektur. Der Reduktionsstil, der um 1910 Platz ergriff, äußert sich an diesem Bau in überzeugender Weise.
Das Außenbild wird bestimmt von Sichtbacksteinflächen. Der 1.500 Personen fassende Innenraum besticht durch seine weitgespannten Eisenbetonbinder, die in der Form des 'Fischerbogens' gestaltet sind und eine lichte Weite von 27,50 m überspannen.
Wegen ihrer hervorragenden Akustik gilt die Pauluskirche als 'die' Konzertkirche im weiten Umkreis.
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